Freimaurerloge
Erklärung des Begriffs "Freimaurerloge" durch die Freimaurerloge ROLAND in Hamburg.
Mit "Freimaurerloge" (von englisch lodge: Hütte, Loge; althochdeutsch loubjà: Laube) Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched zum einen eine Bauhütte (oder auch: Logentempel), in dem sich Freimaurer versammeln, um dort gemäß ihren Gebräuchen zu "arbeiten", bezeichnet. Zum anderen werden die Vereinigungen selbst so genannt.
Der Versammlungsort ist entsprechend seiner Aufgabe ein ruhiger geschützter Raum und mit Sinnbildern der Brüderlichkeit, des Lichts und der Wahrheit ausgestattet. Der Ort, an dem sich eine Loge befindet, Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched auch als Orient bezeichnet.
Freimaurerloge: Vereinigung der Freimaurer
Johannislogen
Der Schutzpatron der so genannten Johannislogen ist Johannes der Täufer. Diese arbeiten in den drei Graden: Lehrling, Geselle und Meister. Alle Freimaurer verstehen sich ungeachtet ihres Grades oder ihrer Aufgaben als gleichberechtigte Brüder und treffen Entscheidungen ihrer Loge meist in demokratischen Formen. Besonders in kontinentaleuropäischen Logen gehören der Vortrag (auch Zeichnung genannt) über freimaurerische oder andere Themen zur Tempelarbeit.
Rote Logen
Man stellt den drei Graden der Blauen Logen weitere Grade der Roten Logen, beispielsweise im "Alten und Angenommenen Schottischen Ritus" gegenüber. Die "Hochgrade" werden auch als Erkenntnis- oder Vervollkommnungsstufen bezeichnet. Sie vertiefen die Lehren des Lehrlings-, Gesellen- und Meistergrades. Ein Hochgradmaurer Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched anderen Freimaurern immer auf gleicher Ebene begegnen (wie auch umgekehrt), eine Hierarchie besteht nicht.
Wie verhalten sich die Freimaurer zueinonder?
Sie nennen sich in der Loge Bruder und stehen dort unabhängig von ihrer bürgerlichen Stellung auf gleicher Ebene. In der Öffentlichkeit achten sie einander Stellung und Würde.Zu bruderschaftlichem Verhalten gehören Rücksichtnahme, Verständnis, Vertraulichkeit, Wahrhaftigkeit und Hilfsbereitschaft. Gegenseitige Hilfe ist freiwillig, unterliegt der persönlichen Entscheidung und Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched nicht eingefordert. Sie entspringt meist einer persönlichen Freundschaft.
Templerorden
Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt; ca. 1118 - ca. 1312) war bei seiner Gründung um 1118 der erste geistliche Ritterorden, der in Folge des Ersten Kreuzzugs entstand. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Der Orden vereinte die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren.
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