Loge
Erklärung des Begriffs "Loge" durch die Freimaurerloge ROLAND.
Alle Freimaurer verstehen sich unabhängig von ihrem Grad oder ihren Aufgaben als gleichberechtigte Brüder und treffen Entscheidungen ihrer Loge meist in demokratischen Formen.
Freimaurerlogen organisieren sich wie bürgerliche Vereine; ihnen stehen ein Vorsitzender (Meister vom Stuhl) und dessen Stellvertreter (Erster und Zweiter Aufseher) vor.
Wie bei eingetragenen Vereinen üblich, werden darüber hinaus ein Schatzmeister und Schriftführer (Sekretär) gewählt. Gemeinsam bilden diese Beamten den Vorstand der Loge (Beamtenrat). Darüber hinaus werden weitere Mitglieder mit besonderen Aufgaben betraut: der Redner (eine Besonderheit kontinentaler Logen), die Schaffner (zuständig für das Haus und die Verpflegung), der Gabenpfleger, Musikmeister, Archivar, Zeremonienmeister, dazu kommen Ausschüsse (z. B. Aufnahmeausschuss, Ehrengericht).
Während der rituellen Arbeiten haben einige der Beamten besondere Aufgaben; so Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched die Arbeit vom Meister vom Stuhl geleitet, während die Aufseher jeweils einem Teil der Bruderschaft (eingeteilt in zwei Kolonnen) vorstehen.
Was für Gebräuche hat die Freimaurerei?
Es sind die alten Bräuche der Steinmetzen, deren Bedeutung ins sittlich-human erhöht wurde. Diese Bräuche dienten den Bauhandwerkern in alter Zeit zur Darstellung ihres beruflichen Strebens und Ethos und als soziales Band. Ihre Kenntnis war der Ausweis der Zugehörigkeit zum Handwerksbund. Die Gebräuche bestehen aus Zeichen, Redewendungen und Wechselgesprächen und in der sittlich-symbolischen Deutung der Gegenstände des Bauhandwerks.Loge
Das Wort Loge ist ein Lehnwort aus dem Französischen. Das französische Wort wiederum leitet sich aus dem Germanischen und Althochdeutschem ab. Ursprung ist die Bezeichnung für Laub in verschiedenen germanischen Sprachen (althochdeutsch loub, gotisch lauf, englisch leaf, schwedisch löv), diese sind vermutlich eine Erweiterung der indogermanischen Wortwurzel leu (abschneiden, abschälen, abreißen). Von den Bezeichnungen für Laub, leiten sich das althochdeutsche louba und das altfränkische Loubja (Laubhütte, Häuschen) ab, diese werden von romanischen Sprachen übernommen und dort zum mittellateinischen Lobia und schließlich zum altfranzösischen Loge.
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