Freimaurerloge Roland Nr. 489 i. Or. Hamburg

Engagement bei Prävention, Aufklärung und Unterstützung von Krebsbetroffenen

Auch im Jahr 2025 hat die Stiftung der Freimaurerloge das Netzwerk Patientenkompetenz e.V., das sich für Prävention, Aufklärung und Unterstützung von Krebsbetroffenen einsetzt, in der laufenden Projektarbeit unterstützt. Das Netzwerk Patientenkompetenz zeigt eindrucksvoll, wie persönliches Engagement, Kreativität und Kooperation zu innovativen Projekten im Gesundheitswesen führen können. Durch öffentlichkeitswirksame Präventionsaktionen und inklusive Projekte für Betroffene trägt das Netzwerk dazu bei, Krebsprävention und Patientenunterstützung in der Gesellschaft nachhaltig zu fördern. Die Aktivitäten des Netzwerks sind breit gefächert und werden von einem sehr engagierten, ehrenamtlichen Team getragen, das gemeinsam vielfältige Projekte initiiert und umsetzt.

Ein Schwerpunkt der derzeitigen Arbeit liegt in der Darmkrebs-Prävention. Zu diesem Zweck wurde mit Spendengeldern ein überdimensionales Darmmodell angeschafft, das genutzt wird, um Koloskopie-Vorgänge anschaulich zu demonstrieren und das Bewusstsein für Vorsorgeuntersuchungen zu stärken. Das Modell kam bereits bei mehreren Veranstaltungen erfolgreich zum Einsatz – unter anderem beim Wacken Open Air Festival. Dort konnte das Netzwerk eine außergewöhnlich große Zahl von Menschen erreichen und über Darmkrebs-Prävention informieren – deutlich mehr, als es im klinischen Rahmen möglich gewesen wäre. Die Aktion fand große Resonanz und trug wesentlich dazu bei, das Thema Prävention in die Öffentlichkeit zu tragen.

Ein weiteres aktuelles Projekt ist das Kochbuch-Projekt für Menschen mit Dysphagie (Schluckstörungen), das in Kooperation mit dem DEHOGA (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) sowie den Westküstenkliniken entsteht. Ausgangspunkt für dieses Vorhaben ist die persönliche Erfahrung des Projektinitiators mit einer neurokognitiven Dysphagie – einer Spätfolge seiner Krebserkrankung. Ziel des Projekts ist es, Hotelköchen, Gastronomen und Selbsthilfeorganisationen praktische Hilfestellungen an die Hand zu geben, um schmackhafte und sichere Mahlzeiten für Menschen mit Schluckstörungen anzubieten. Das Projekt steht unter dem Motto „Kulinarische Inklusion“ und soll zur gesellschaftlichen Teilhabe und Lebensqualität von Betroffenen beitragen.